Tag der Regionen

Der Tag der Regionen ist ein dezentraler, bundesweiter Aktionstag. Seit 1999 wird er jährlich am Erntedanksonntag im Oktober mit über 1000 Veranstaltungen von einer Vielzahl Verbündeter und Partner gestaltet und präsentiert eindrucksvoll die Stärken der Region.

Der Tag der Regionen steht für den Erhalt und die Belebung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Das bedeutet, Waren in der Region nutzen, in der sie hergestellt werden, regionale Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe beauftragen sowie regional verfügbare Rohstoffe verwenden. Damit vermeiden Sie lange Transportwege und stärken Betriebe in Ihrer Nähe, die ihr verdientes Geld wiederum vor Ort investieren und Arbeitsplätze schaffen. 

Im Jahr 2018 feierte der Tag der Regionen sein 20-jähriges Bestehen. Passend zum Jubiläum konnte mit 1179 Veranstaltungen ein neuer Teilnahmerekord aufgestellt werden. Seit 1999 haben über 10 Millionen Besucher und Besucherinnen auf über 18.000 Veranstaltungen die Besonderheiten ihrer Region kennengelernt. Dem Aktionsbündnis Tag der Regionen gehören mittlerweile 40 Organisationen und Verbände aus Landwirtschaft, Kirche sowie Umwelt- und Naturschutz an, u.a. so namhafte Akteure wie BUND, NABU, WWF, Verbraucherzentrale und Brot für die Welt.

Als Regionalbewegung wünschen wir uns Veranstaltungen, die die Ziele von glaubwürdiger Regionalität und Nachhaltigkeit verfolgen. Deshalb haben wir Kriterien formuliert, die als Orientierung für die Organisation von Tag der Regionen Veranstaltungen dienen sollen.

Ausführliche Informationen zum Tag der Regionen und zum bundesweiten Aktionsbündnis finden Sie unter www.tag-der-regionen.de.

 

Kontakt

Aktionsbündnis "Tag der Regionen"
Frau Dr. Melanie Oertel
Hindenburgstraße 11
91555 Feuchtwangen
Telefon (09852) 13 81
Fax (09852) 61 52 91
E-Mail: oertel(at)regionalbewegung.de

Mitmachaktion "Regionaler Warenkorb"

RegioTester!

Unsere Mitmachaktion zum Tag der Regionen!
Der regionale Warenkorb soll gefüllt werden. Worum geht es? Wir suchen bundesweit Haushalte, die Lust haben als „RegioTester“ ihre Einkäufe für zwei Wochen mit einem regionalen Fokus zu erledigen. Wir wollen wissen, wie es den Verbrauchern beim Einkaufen ergeht: Lässt sich um die Ecke eine hiesige Milch besorgen? Kann ich mein Grillfest mit regionalem Essen ausrichten? Wo kommt das Mehl für mein Bäckerbrot her? Welches Obst und Gemüse wird in meiner Region angebaut? Medial begleitet entstehen Homestories, die der Vielfalt der Regionen Gesichter geben.

Aber wer sind eigentlich „Wir“?

Wir, das ist das Team um den Tag der Regionen, der ein Projekt des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. ist. Kontaktperson für die Mitmachaktion „RegioTester“ ist Melanie Oertel, sie betreut auch die RegioTester.

Die Idee zur Mitmachaktion „RegioTester“

Der „Tag der Regionen“ hat seit seiner ersten Auflage 1999 bereits viel bewegt. Jedes Jahr leisten über 1000 Aktionen deutschlandweit wertvolle Aufklärungsarbeit für die Potenziale und Chancen regionaler Wirtschaftskreisläufe und für das, was jeder Einzelne mit seiner bewussten regionalen Einkaufsentscheidung bewirken kann. Der „Tag der Regionen“ zeigt die Vielseitigkeit der Regionen auf und diese zeigen im wahrsten Sinne des Wortes Gesicht.

Und genau da soll unsere Mitmachaktion anknüpfen, dem regionalen Einkaufen Gesichter geben. Unser Projekt „RegioTester“ ist ein Praxistest für den regionalen Einkauf wir möchten Menschen über die Schulter schauen, die bei ihren Einkäufen die Alltagstauglichkeit testen. Kurz um, gewohnte Einkaufsrituale, gewohnte Produkte und wie sieht es dabei aus mit regionalen Produkten, mit Regionalität?

Und wozu das Ganze?

Regionalität braucht eine breite Öffentlichkeit, braucht Meinungen, braucht Diskurs, nur dann können regionale Produkte und regionale Wirtschaftskreisläufe den Stellenwert im umkämpften Lebensmittelmarkt erreichen, den sie verdient haben.

Mit unserer Mitmachaktion wollen wir gemeinsam mit den Teilnehmern und unseren Followern dafür etwas tun, wollen herausfinden, wo oder in welchen Bereichen Regionalität gut funktioniert, wo regionaler Einkauf an seine Grenzen gerät, ist wirklich regional drin, wo regional draufsteht, welche regionalen Produkte fehlen und welche wären wünschenswert?

Was ist das Projekt nicht?

Der „Regionale Warenkorb“ ist keine wissenschaftliche Studie, wir erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität und das möchten wir auch gar nicht. Wir wollen vielmehr Regionalität dort abholen, wo sie passiert oder auch nicht – beim Einkauf. Wir möchten einfach mal genau hinschauen und das Thema Regionalität aus Sicht des Verbrauchers in die Öffentlichkeit tragen.

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